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Bericht über den Klubabend "80 Jahre Rundfunk mit Oskar, OE1OWA"

Während unseres Klubabends am Mittwoch dem 12. Juni 2013 entführte uns OM Oskar OE1OWA in gekonnter Weise 80 Jahre zurück in der Geschichte des Rundfunks.

Im Jahr 1933 wies der damalige Reichspropagandaminister 28 Radiofabriken an, gemeinsam einen einheitlichen und entsprechend billigen Volksempfänger herzustellen. Sein Preis betrug 76 Reichsmark. Der billige Volksempfänger VE sollte sicherstellen, dass sich jede Familie im Dritten Reich ein Radiogerät leisten kann, um für die damalige Propaganda erreichbar zu sein.

1938 kam wegen des großen Verkaufserfolgs der Deutsche Kleinempfänger DKE um 35 Reichsmark auf den Markt. Mit ihm sollte keiner der vielen Auslandssender, sondern nur mehr der nächstgelegene deutsche Reichssender empfangen werden. Dennoch war, zwar nicht gewünscht, der Empfang von "Feindsendern möglich".

Unter anderem wurde in diesem Zusammenhang die erste Verbund-Elektronenröhre entwickelt. Auch nach dem Ende des II. Weltkrieges wurden noch Volksempfänger erzeugt. Bei diesem Vortrag wurden mittels der Schaltbilder die Besonderheiten der verschieden Typen besprochen und erläutert, auch der tragische Elektrounfall einer jungen Frau im Jahre 1954, die durch ein defektes Gerät den Tod fand.

 

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